Das Hayner Burgfest präsentierte sich vom 11. bis 13. September 2015 etwas "verhext" unter dem Motto "Magie und Mythen - Hexen und Weise Frauen."

Hayner Burgfest 2015 - Hexenstadt

Dies trug wohl nicht unerheblich dazu bei, dass diesmal wohl besonders viele entsprechend als Hexen oder Zauberer gewandete Gestalten, sowohl von Seiten der Akteure als auch als Besucher, die Straßen und Gassen rings um die Burgruine von Dreieichenhain bevölkerten.

Faey-Konzert beim Hayner Burgfest 2015

Als besondere Attraktion wurde sogar eigens eine "Hexenstadt" mit entsprechender Dekoration und verschiedenen Aktionen im Palas-Bereich eingerichtet. Die wissenschaftlich anspruchsvollen Vorträge im Bergfried hatten die als Hexen gekennzeichneten Menschen und die Hexenprozesse des Spätmittelalters sowie vor allem der frühen Neuzeit zum Gegenstand.

Gegenüber den früheren Auflagen, feierte Gelnhausen seine historische Stadtrechtsfeier in diesem Jahr in reduzierter Form auf den Straßen und Plätzen in der Altstadt der Barbarossa-Stadt. Drohte – aufgrund der kommunalen Finanzmisere – zunächst gar eine Absage, konnte die in der ganzen Region beliebte Veranstaltung, mit der die Stadt alle 5 Jahre an ihre Gründung durch den Stauferkaiser Friedrich I. Barbarossa im Jahr 1170 erinnert, durch großes bürgerschaftliches Engagement doch gerettet werden.

Stradtrechtsfeier in Gelnhausen 2015

Den Veranstaltern war es – trotz der Beschränkungen – erneut gelungen ein abwechslungsreiches Programm mit Spielleuten, Gauklern und vielen weiteren Attraktionen – wie beispielsweise "Die Streuner" oder dem Heilkundigen "Dr. Dr. Dr. Bombastus" zusammenzustellen.

Auch in diesem Jahr wurde an drei Adventswochenenden wieder der beliebte historische Weihnachtsmarkt auf der Ronneburg veranstaltet.

Weihnachtssterne auf der Ronneburg

Zwar gestaltete sich die Witterung in der Adventszeit 2014 weitgehend wenig winterlich, dennoch wurde durch die zahlreichen Verkaufsstände im Inneren der Burg, im Burghof sowie im Vorburgbereich einiges an vorweihnachtlicher Stimmung verbreitet. Feilgeboten wurde ein vielfältiges Sortiment mit Spielwaren oder Weihnachtsschmuck. Dazu kamen die Erzeugnisse von traditionellen Handwerkern wie Glasbläsern, Näherinnen, Keramikern oder Schmuckgestaltern.

 GauklerMarkt im Burginneren

Für das leibliche Wohl war an zahlreichen gastronomischen Ständen, Tavernen oder im festlich dekorierten Burgcafé bestens gesorgt.

Das Hayner Burgfest präsentierte sich vom 12. bis 14. September 2014 unter dem Motto "Wildbann – Leben und Jagen in der Dryeiche." Dabei wurden in diesem Jahr auch zwei Jubiläen begangen.

Markteröffnung am SamstagJagdshow mit Irischen Wolfshunden


Das Burgfest selbst konnte sein 75-jähriges Jubiläum begehen. Zudem wurde dem 675-jährigen Bestehen des "Dreieicher Weistums" gedacht, bei dem die kaiserlichen Jagd- und Waldrechte im Reichbannforst Dreieich niedergeschrieben wurden. Dementsprechend standen beim Festprogramm mit etwa hundert Programmpunkten verschiedene Inszenierungen mittelalterlicher Jagdtraditionen im Mittelpunkt.

Jule von "Triskilian""The Fairytales" - Walking Act

Den Kern des Festes bildete auch in diesem Jahr wieder der mittelalterliche Markt "Herrenborn" mit seinen mehr als 100 Ständen, an denen ein buntes Allerlei an mittelalterlichen Waren feilgeboten wurde.

Faey beim Hayner Burgfest 2014

Der musikalische Hauptakt am Samstagabend war beim diesjährigen Hayner Burgfest die neuformierte Gruppe "Faey" um die ehemalige Faun-Sängerin und Multi-Instrumentalistin Sandra Elflein.

Faey beim Hayner Burgfest 2014

Auf der Hauptbühne vor der Burgruine präsentierten die Künstlerin und ihre musikalischen Mitstreiter diverse Songs aus ihrem Debut-Album "Golden Apples", das im Frühjahr 2014 veröffentlicht wurde.

Folk-Rock auf der Freilichtbühne am HaynSandra Elflein an der Geige

Die musikalische Bandbreite der Band erstreckt sich dabei von besinnlich-romantischen Folk-Stücken, über tanzbare Songs, bis hin zu traditionellen Liedern aus dem Bereich der Weltmusik. Geografisch reicht der Bogen dabei von Irland über Finnland bis zum Balkan.

Eine besonders ansprechende Atmosphäre bot der zweite Mittelaltermarkt in der Stadt Heusenstamm im Kreis Offenbach am Abend des 2. Oktober.

Illuminierter Schlosshof

Zum Einbruch der Dunkelheit wurde die historische Fassade des Schlosses Schönborn sowohl auf der Frontseite als auch im Bereich des Innenhofs durch Scheinwerfer illuminiert, während die zahlreichen Stände der Markthändlerinnen und -händler zusätzlich mit Kerzen und Laternen geschmückt waren.

Liudon Incorruptus

Während es am Nachmittag auf dem Gelände zunächst noch eher ruhig zuging, füllte sich der Schlosshof dann zum Abend hin – trotz der für Anfang Oktober bereits recht frischen Temperaturen – zusehends mit Besuchern, so dass auch das Markttreiben langsam in Schwung kam. Den Gästen wurde dort ein reichhaltiges Sortiment an Waren aus dem kunsthandwerklichen oder kulinarischen Bereich geboten.

Zum 6. Mal veranstaltete die Freie Ritterschaft Friedberg am zweiten Augustwochenende den beliebten "Historischen Markt zu Gunsten der Friedberger Burgkirche" auf dem Burggelände der Wetterau-Stadt.

Markttreiben

 

Die kleine aber feine Veranstaltung konnte bei bestem Sommerwetter wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher anlocken, so dass erneut ein ansehnlicher Betrag für die Sanierung des historischen Sakralbaus zusammen gekommen sein dürfte. In den Vorjahren von 2008-2012 konnte der Verein bereits über 40.000 Besucher begrüßen und das Projekt mit Spenden in Höhe von ca. 28.000 Euro unterstützen.

Historische Tänze mit Danze Liut

 

Das kulturelle Programm wurde u. a. von den Spielleuten der Gruppe "Schabernax" oder den Newcomern "Galgenbrüder" bestritten. Tanzvorführungen mit historischen Tänzen aus dem bäuerlichen und handwerklichen Milieu wurden von den "Danze Liut" aus dem benachbarten Büdingen geboten. Hier konnten auch Tanz-Enthusiasten aus dem Publikum mitwirken. Dazu kam auch wieder ein Kinderprogramm mit handbetriebenem Karussell, Bogenschießen und Märchenerzählerin. 

Zum fünften Mal schon fand am ersten Augustwochenende die vom Verein Ursellis Historica ausgerichtete "Oberurseler Feyerey" mit ihrer ganz besonderen Atmosphäre auf dem Gelände am Bachpfädchen statt.

Gaukeley

In diesem Jahr war das Mittelalter-Event, das sich in der Rhein-Main Region bereist einen sehr guten Ruf erworben hat, vom schönen Sommerwetter besonders verwöhnt worden. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher waren daher für jede kleine Abkühlung und für Schattenplätze äußerst dankbar. Erfrischende Getränke waren bei den diversen Tavernen am heißen Nachmittag sehr begehrt.

Horus-Falknerei mit riesigen Jagdhunden

Am Abend wurde dann auch dem "Feyerey-Bier" besonders zugesprochen. Deftige Gerichte konnten beim "Spießer", bei der Wildbraterey oder dem Schupfnudelbäcker genossen werden. Beim orientalischen Salon wurden dagegen exotische Süßwaren gereicht.

Wasserguillotine

Auf dem Händlermarkt wurde von Gewandschneidern und Kunsthandwerkern ein umfangreiches Sortiment an Waren feilgeboten.

Firedancer-Feuershow

Auch Methändler und die Anbieter der unterschiedlichsten Spezialitäten fanden ihre Kundinnen und Kunden. Eingerahmt wurde das Festareal von den großen Lagern der verschiedenen historischen Gruppen und Vereine.

Am Wochenende vom 12. bis zum 14. Juli 2013 präsentierte sich das sechste Mittelalterfest im hessischen Büdingen – bei bestem Sommerwetter – erneut mit einem sehr abwechslungsreichen Programm.

Kontaktjonglage Kerry Balder

Die Besucherinnen und Besucher konnten überall im Bereich einer der besterhaltenen historischen Stadtanlagen Europas, an unzähligen Buden und Ständen, Erzeugnisse der unterschiedlichsten kunsthandwerklichen Stilrichtungen begutachten oder käuflich erwerben.

Umzug

Darüber hinaus wurden ihnen von Gauklern, Musikern und Artisten diverse kulturelle Programmpunkte dargeboten. Das bunte Treiben wurde samstags und sonntags jeweils mit einem Umzug der Festbeteiligten durch die Fachwerkgassen eingeleitet.

 

Für mittelalterliche Klänge sorgten während der drei Festtage u. a. die "Spielleute ihres Vertrauens" genannt "Verres Arcis" auf "Sackpfeif', Laute und Trummel." Dazu kamen die "Geyers", das Duo "Waldträne" mit Texten aus der heidnischen Götterwelt oder die vier Musikerinnen von "Borbetomagus."

Tanzplatz

Mit ihren kunstvollen Volkstanzvorführungen wussten die Lokalmatadoren von "Danze Liut" wieder zu begeistern. Hohes akrobatisches Können stellte die Kontakt-Jongleurin "Kerry Balder" bei ihren Vorführungen mit den transparenten Kugeln unter Beweis.

Am Osterwochenende fand in Mainz-Kastel zum 6. Mal das große Osterspektakel von ProHistory zugunsten der Stiftung Bärenherz statt.

Liudon Incorruptus

Leider trübten die eher winterlichen Temperaturen und gelegentliche Schneeschauer (zumindest am Ostersonntag) das mittelalterliche Festvergnügen ein wenig, so dass es auf dem Festgelände an der "Reduit" erst am Nachmittag langsam – nach dem Umzug der Marktleute über die Höfe – langsam etwas voller wurde.

Spielleute

Ungefähr 80 Marktstände waren bei der historischen Stätte vor den Toren von Mainz am rechten Rheinufer aufgebaut worden. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten Stände mit vielfältigen Erzeugnissen der handwerklichen Künste. 

Der historische Weihnachtsmarkt auf der Ronneburg lockte an den Adventswochenenden wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher zum historischen Gemäuer. Dabei herrschten in diesem Jahr bislang sehr wechselhafte Witterungsbedingungen.

Weihnachtsfiguren

Starker Schneefall, der die Burg zeitweise romantisch einhüllte, wechselte sich mit kalten, klaren und sonnigen Tagen ab. Dazu kam zwischenzeitlich immer wieder unangenehmes Schmuddelwetter. Dies trug auch zu entsprechenden Schwankungen bei der Besucherzahl bei.

Spielleute "Wildwuchs"

Die Burg selbst präsentierte sich drinnen und draußen festlich geschmückt. Am Bergfried leuchtete weithin erkennbar ein großer Weihnachtsstern. Im Burghof war wieder der große Weihnachtsbaum aufgestellt worden. Die Wege zwischen den verschiedenen Marktbereichen waren nach Einbruch der Dunkelheit stimmungsvoll mit Fackeln illuminiert. Zahlreiche Gäste in mittelalterlicher Gewandung hatten Anteil an der besonderen Atmosphäre des historischen Marktes auf der Burg.

Eine der schönsten und abwechslungsreichsten mittelalterlichen Veranstaltungen Deutschlands konnte am zweiten September-Wochenende A. D. 2012 erneut tausende von Besucherinnen und Besuchern aus der Rhein-Main-Region und weit darüber hinaus mit einer einzigartigen Mischung aus Markt, Musikfestival, Unterhaltung und vielfältigem Rahmenprogramm begeistern.

Feierliche Eröffnung des "Mercatus Annualis"

In diesem Jahr galt es beim Hayner Burgfest im hessischen Dreieichenhain auch ein besonderes Jubiläum zu begehen: es wurde der ersten urkundlichen Erwähnung des Marktes "Herrenborn" vor 475 Jahren gedacht. Daher rührte auch das von den Veranstaltern gewählte Motto "Mercatus annualis – Gilden, Zunft und Gaukeley".

Stelzenartistin

Im Fokus des Spectaculums sollten daher Handel, Handwerk und Jahrmarkttreiben stehen. Passend zum feierlichen Anlass, spielte bei dieser Auflage des Festes auch die Witterung durchgängig mit. Sonne und Hitze hatten es dabei zeitweise sogar fast ein wenig zu gut mit Mitwirkenden und Publikum gemeint, so dass beispielsweise der ein oder andere Auftritt der Künstler und Darsteller zur schweißtreibenden Angelegenheit geriet oder unter strahlend blauem Himmel schattige Plätze oft zur Mangelware wurden.

Konzerte

Doch besser so, als wenn es stattdessen – wie noch kurz zuvor – herbstlich kühl oder gar verregnet gewesen wäre. Zur stimmungsvollen Atmosphäre trugen die hohe Dichte von Festteilnehmern in historischen Gewandungen und das Ambiente der von der Burgruine geprägten Altstadt nicht unerheblich bei.

Tiefblauer Himmel über der Ruine

Für die Freunde mittelalterlicher Musik war von den Organisatoren des Hayner Burgfestes wieder eine Art kleines Festival auf die Beine gestellt worden:
Mittelalterliche Klänge am Hayn (u. a.: mit Faun, Saor Patro, Schelmish und Undschuldig).

Wer sich auch nur einen annähernd umfassenden Überblick über die Vielfalt des beim Burgfest Gebotenen verschaffen wollte, musste wohl mehr als nur einen Tag in Dreieichenhain verbringen.

Für die Freunde mittelalterlicher Musik war von den Organisatoren des Hayner Burgfestes 2012 an allen drei Tagen - neben dem sonstigen bunten Festtreiben - wieder ein kleines Festival auf die Beine gestellt worden.

Faun verzaubern den Hayn

Der Hauptakt waren dabei sicherlich die "Pagan-Folk"-Vertreter von "Faun", die mit ihrem Auftritt tatsächlich – wie zuvor im umfangreichen Veranstaltungsprogramm angekündigt – den Hayn zu "verzaubern" wussten. (Anmerkung: Faun mit Qualität - vor "Von den Elben").

In vor kurzem erneut geänderter Besetzung präsentierte die Band vor allem die Stücke ihre letzten LP "Eden." – wie etwa die natur-mystische "Hymn to Pan.” Aber auch bekannte und beliebte Songs der älteren Tonträger wurden Oliver "SaTyr" Pade, Fiona Rüggeberg und ihren musikalischen Mitstreiterinnen und Mitstreitern gespielt.

Fiona und Oliver

Historische Instrumente wie Nyckelharpa, Flöten oder Sackpfeifen, trafen dabei auf E-Gitarre, Schlagzeug und Perkussion untermalt von elektronischen Beats und Synthesizer-Klängen.

Oliver "SaTyr" Pade

In den Eigenkompositionen und historischen Stücken fand sich Material aus dem keltischen und skandinavischen Folkbereich, das von den Musikern mit orientalischen Klängen verknüpft wurde.

Mystisch...

Die Bandbreite des Repertoires reichte – Faun-typisch – von melancholischen Balladen bis hin zu wilden Tänzen. (Anmerkung: Dabei handelte es sich nicht um "Mittelalter-Schlager").

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